„miło, że tam jesteś!“- mit diesen Worten begrüßten sechs Schülerinnen und Schüler des St.Josef - Gymnasiums und ihre Familien am Samstag, dem 2. Februar 2019 sechs Gastschüler und ihre Begleiter und Begleiterinnen aus der 1000km entfernten polnischen Partnerstadt Dingelstädts, Jaroslaw.

Bei einem gemeinsamen Frühstück mit Frau Döllmann und Herrn Krippendorf lernten die Kinder ihre Gastfamilien, mit denen sie bislang nur über Briefe Kontakt hatten, kennen. Unsere Gäste besuchten in der folgenden Woche jeden Vormittag zunächst gemeinsam den Unterricht, dem sie dank der hilfreichen Übersetzungen ihrer Begleiterinnen und der Kenntnisse aus ihrem Deutschunterricht folgen konnten. Für die Nachmittage hatte Anja Fiedler im Rahmen des Austauschs ein erlebnisreiches Programm zusammengestellt, das ganz unter dem Motto „Grenzen in Europa - früher und heute“ stand. Am Montag begrüßte Frau Döllmann die Besucher im Rathaus von Dingelstädt und gab interessante Einblicke in die Geschichte und die Verwaltung der Verwaltungsgemeinschaft. Mittwoch informierten sich die Schülerinnen und Schüler im Grenzlandmuseum in Teistungen über die Grenze, die Deutschland und Europa über Jahrzehnte geteilt hat. Den Höhepunkt der Woche stellte die Fahrt nach Berlin am Donnerstag dar, während der die deutschen Schülerinnen und Schüler mit ihren Gästen nach einer Stadtrundfahrt den Bundestag besichtigten und von dem Bundestagsabgeordneten Manfred Grund zu einem Gespräch eingeladen wurden. Nach der Besichtigung der Berliner Mauer und des Brandenburger Tors gab es genügend Zeit für einen kleinen Einkaufsbummel. Neben dem offiziellen Rahmen blieb den Jugendlichen genügend Freizeit, sich beispielsweise beim Kegeln besser kennenzulernen, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und Freundschaften zu schließen. Viel zu schnell ging diese Woche voller neuer Erfahrungen am Freitag offiziell mit einer Vorstellung ihrer Heimatstadt durch die Gastschüler und einem Abendessen mit polnischen Spezialitäten und den Klängen der Europahymne zu Ende. Und der Blick in die betrübten Gesichter der Jugendlichen, die sich am Samstag von ihren neuen Freunden verabschiedeten, zeigte eindrucksvoll, dass Grenzen in Europa, gleich welcher Art, durch das vorurteilsfreie Zugehen aufeinander überwunden werden können.

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